Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V.

Verbundbildung

Im kkvd sind 39 Verbundstrukturen mit über 800 Krankenhausbetten vertreten, 31 davon allein mit einer Größenordnung von über 1000 Betten.

Zum einen stehen Orden oder ihre Nachfolgeorganisationen hinter diesen Verbünden, etwa die Marienhaus Unternehmensgruppe, die Alexianer GmbH oder die Franziskusstiftung Münster. Zum anderen haben sich früher kirchengemeindlich regional geführte Kliniken zu großen katholischen Klinikeinheiten oder einzelnen Krankenhäusern zusammengeschlossen wie etwa das Klinikum Westmünsterland mit fünf Standorten in Ahaus, Bocholt, Borken, Rhede und Vreden oder das Klinikum Weser-Egge an den Standorten Bad Driburg, Brakel, Höxter, Steinheim. Mit diesen Zusammenschlüssen sichern sie die regionale Versorgung und schließen Versorgungslücken, indem sie die einzelnen Standorte profilieren.

Schwerpunkt- und Grundversorgung

Diese Konglomerate haben sich zu Schwerpunktversorgern in der Region entwickelt, die traditionsgemäß ebenfalls die Grund- und Regelversorgung garantieren. Zusätzlich betreiben diese Träger soziale Einrichtungen wie Altenhilfeeinrichtungen, Hospize und sonstige Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Durch eine lokale Verwurzelung und partnerschaftliche Strategien engagieren sie sich für vernetzte und integrierte Versorgungskonzepte.

Integration niedergelassener Ärzte

Derzeit sind Portalpraxen für eine adäquate Notfallversorgung in aller Munde. Katholische Krankenhäuser haben längst mit niedergelassenen Ärzten an über 115 Standorten KV-Praxen in ihren Räumlichkeiten integriert. Sicherlich ist dies noch keine noch zu definierende Portalpraxis, aber die Mitgliedseinrichtungen sind auf dem besten Wege dorthin.