Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V.

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Sendenhorst, Reha-Zentrum am St. Josef-Stift für 20 Millionen Euro erweitert

Das St. Josef-Stift Sendenhorst hat sein Reha-Zentrum auf die doppelte Größe erweitert. Es besteht seit 2012 am Standort der Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie und behandelt vor allem Rehabilitanden nach einer endoprothetischen Versorgung oder nach komplexen Eingriffen an der Wirbelsäule. Das Konzept „Akut- und Reha-Behandlung aus einer Hand“ ist im weiten Umkreis ein Alleinstellungsmerkmal der Fachklinik mit einem bundesweiten Einzugsgebiet.

Das spezialisierte Behandlungsspektrum, der schnittstellenoptimierte Übergang vom Fachkrankenhaus in die Rehabilitation, die optimal abgestimmte ärztliche, therapeutische und pflegerische Weiterbehandlung und die Vermeidung von Doppeluntersuchungen haben dem Reha-Zentrum von Anfang an einen anhaltend hohen Patientenzustrom beschert mit einer durchschnittlichen Belegung von 97 Prozent in 2016 und 99 Prozent in 2017. In der externen Rehabilitandenbefragung der Deutschen Rentenversicherung belegt das Reha-Zentrum am St. Josef-Stift 2016 mit 98,9 Qualitätspunkten eine Spitzenposition unter den orthopädischen Reha-Einrichtungen. Mehr…

 

Arnsberg, Projekt „Vernetzte Delir-Präventionsbehandlung und Nachsorge an Sektorenschnittstellen“

Insbesondere ältere Patienten mit multiplen Krankheitsbildern leiden häufig unter den negativen Folgen eines Krankenhausaufenthaltes. Neben Stürzen, Inkontinenz, Stressmetabolismus und Fixierungen stehen akute Verwirrtheitszustände an der Spitze. Eine frühzeitige Delir-Erkennung sowie die frühzeitige Einleitung diesbezüglicher Interventionsstrategien reduzieren vitale Gefährdungen, vermeidbare Behandlungskomplikationen sowie Fehlverordnungen und ermöglichen eine schnelle Reorientierung. Mit dem Projekt „Vernetzte Delir-Präventionsbehandlung und Nachsorge an Sektorenschnittstellen“ hat sich das Klinikum-Arnsberg zum Ziel gesetzt, die Früherkennung von Delirgefährdungen, die Lebens und Behandlungsqualität der Delir gefährdeten Patienten sowie auch die Behandlungsstrukturen eines bereits an einem Delir erkrankten Patienten weiter zu verbessern. Die Realisation dieser Maßnahmen ist auf eine effiziente Vernetzung im Quartier angewiesen, dafür wird zu einem speziellen Fachtag der Akteure vor Ort eingeladen. Mehr…

 

Trier, Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen: Kunst am Werk – ich zeig‘ was! Offene Werkstatt der Kinder- und Jugendpsychiatrie

In einem Kunstprojekt arbeiteten Jugendliche in einer offenen Baustelle auf dem Innenhof der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Ziel des Therapeutenteams war es, den jungen Menschen begreifbar zu machen, dass sie ihre Fähigkeiten erkennen, sichtbar machen und auch präsentieren können. Eine feierliche Vernissage schloss das Projekt der Ergotherapie ab.

Es wurde vorher geklopft und gehämmert, gebohrt und gesprayt. Wer in den Herbstferien am Innenhof der Kinder-und Jugendpsychiatrie vorbeigelaufen ist, konnte die Baustelle hören und sehen – der Zutritt war explizit erlaubt. In der mit weiß-rotem Flatterband abgetrennten Baustelle arbeiteten Jugendliche der Station E4 unter freiem Himmel zusammen mit einem Co-Therapeutenteam. Auf den Werkbänken wurde mit viel Elan und Kreativität Holz gesägt, mit Farbe experimentiert und Metall verarbeitet. Entstanden sind ganz unterschiedliche Werke – so individuell wie die Persönlichkeiten der Jugendlichen. Sie haben sich mit ihrer aktuellen Lebenssituation auseinandergesetzt und so ganz eigene Themen in den Fokus gestellt. Mehr…

 

Hamm, zweite Mediziner- und Studentennacht auf Wasserschloss Oberwerries

120 Studierende waren aus Münster und Bochum angereist, um einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Dieses Jahr warteten wieder viele Trainings und Simulationen auf die angehenden Ärzte – da fiel es dem einen oder anderen schwer, sich auf ein Highlight festzulegen. Gemeinsam mit Schauspielern der Waldbühne Heessen musste beispielsweise ein Patient nach einem Sturz im Treppenhaus erstversorgt und in einen Rettungswagen gebracht werden. Darüber hinaus durften sie ihre Ultraschall-Techniken verfeinern, das Reanimieren und Intubieren/Beatmen üben. Wer sich für den Fachbereich Kardiologie interessiert, kam ebenfalls auf seine Kosten.  Mehr…