Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V.

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Operieren in 3D – weltweite Vorreiterrolle
Hamburg, Das Kath. Marienkrankenhaus setzt seit Anfang 2018 erstmalig eine hoch innovative Technologie bei Operationen ein. Mixed-Reality projiziert dabei ein virtuelles Bild in die reale Umgebung. Durch die intelligente Software eines Assistenzsystems – Virtual Surgery Intelligence (VSI) – können so u.a. MRT- und CT-Bilder des Patienten in beeindruckender Qualität über eine Spezialbrille dreidimensional auf den zu operierenden Teil des realen Patienten projiziert und vom Operateur in realer Umgebung visualisiert werden. Dies unterstützt Ärzte und auch Nachwuchsärzte während ihrer Operationen. Die Aufnahmen werden in den echten Raum projiziert, so dass die reale Umgebung weiterhin sichtbar und die Hände frei zum Agieren bleiben. Mehr …

 

Regensburg, Das Krankenhaus Barmherzige Brüder mit der Kinder- und Frauenklinik St. Hedwig ist Bayerns einziges Krankenhaus, das für 2018/2019 das Gold-Zertifikat als höchste Auszeichnung der deutschlandweiten Aktion „Saubere Hände“ für seine Hygienequalität und exzellente Hygienestrukturen erhalten hat.

Seit vier Jahren arbeitet die Klinik an einem sinnvollen Maßnahmenplan zum Schutz der Patienten gegen so genannte nosokomiale Infektionen. Über eine halbe Million Menschen erkranken in Deutschland jährlich daran. Weil die Hauptüberträger der Erreger die Hände sind, ist die Händehygiene die wichtigste Präventivmaßnahme zur Vermeidung solcher Infektionen. Auch auf der Ebene der Forschung ist das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg ganz vorne bei der richtigen Krankenhaushygiene dabei. In zwei Studien, die von den psychologischen Instituten der Universitäten Ulm und Regensburg initiierten worden sind, soll am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder untersucht werden, wie die Händehygiene bei Mitarbeitern, Patienten und Besuchern noch weiter verbessert werden kann. Mit der Universität Ulm wird untersucht, inwieweit die Empathie der Mitarbeiter Einfluss auf die Handhygiene hat. Mit der Universität Regensburg soll geprüft werden, wie man die Krankenhausbesucher noch besser in das Hygieneverhalten einbeziehen kann. An der Studie aus Ulm wird sich demnächst auch die renommierte Charité in Berlin beteiligen. Mehr…

 

Ludwigshafen, St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus: Best Practice-Beispiel beim Deutschen Pflegetag „Projekt Integration von Geflüchteten in der Pflege“
Eine erfüllende und sinnbringende Beschäftigung ist wesentlicher Baustein einer Integration. In diesem Sinne engagiert sich das St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus bereits seit 2015 gemeinsam mit anderen Trägern in der Integration von Geflüchteten. Durch Evaluierung und Training im Pflegebereich wird dabei geklärt, ob dieser Bereich ihnen eine berufliche Chance ermöglicht. Das Besondere: Die praktische Tätigkeit wird mit Sprach- und Theorie-Unterricht kombiniert und die Praktikanten eng begleitet. Jetzt hat die Leiterin des Pflegemanagements dieses Engagement als Best Practice-Beispiel beim Deutschen Pflegetag in Berlin vorgestellt. Mehr….

 

Saarbrücken, Wenn die Cafeteria zum Wartezimmer wird… Wartezeiten in Klinik-Ambulanzen können mitunter lang sein. Im CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia können Patienten der HNO-Ambulanz neuerdings in der Cafeteria warten, ohne Angst zu haben, ihren Aufruf zu verpassen. Seit Mitte Februar ist ein so genanntes „Pager-System“ erfolgreich im Einsatz, mit dem sich die Patienten frei im gesamten Haus bewegen können, aber dennoch für die Ambulanz erreichbar bleiben. Bis zu 80 Patienten kommen pro Tag in die HNO-Ambulanz. Die 40 Pager sind fast immer komplett im Umlauf. Erste Ergebnisse waren sofort spürbar, dass die Wartezimmer seltener überfüllt und die Patienten durch Wartezeiten weniger belastet sind. Mehr….