Katholischer Krankenhausverband Deutschlands e.V.

KKVD POSITIONSPAPIER ZUR REFORM DER FINANZIERUNG VON KRANKENHÄUSERN

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, welche wichtige Rolle Krankenhäuser in der Pandemiebekämpfung übernehmen und wie hilfreich die Elastizität dezentraler Strukturen in einer solchen Krisensituation in den einzelnen Regionen ist. Zugleich wurde auch sehr deutlich, dass das jetzige Krankenhausfinanzierungssystem seinen Anforderungen zukünftig nicht mehr gerecht wird.

Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands e.V. (kkvd) schlägt eine tiefgreifende Reform des aktuellen Systems der durchgängig leistungsbezogenen Fallpauschalen vor, ohne jedoch Leistungsanreize, Wettbewerbsmechanismen und langfristige Finanzierbarkeit aus dem Blick zu verlieren.

Um eine flächendeckende Grundversorgung langfristig sicherstellen zu können, ist es sinnvoll, die Finanzierung grundlegend neu zu strukturieren. Mit Blick auf die Herausforderungen, die mit der demografischen Entwicklung einhergehen, zeigt sich, dass dies unumgänglich ist.

Notwendig ist zudem, die vorhandenen Sektorengrenzen zwischen stationärer und ambulanter Finanzierung abzubauen. Prämissen und Grundzüge einer solchen Reform hat der kkvd in einem Positionspapier beschrieben, dass der Vorstand des Verbandes Anfang Oktober 2020 verabschiedet hat.

Das kkvd Positionspapier zur Krankenhausfinanzierung und -planung als Download im PDF-Format

Erläuternde Grafiken als Download im PDF-Format